August 10, 2020

Erfahre, wie Du Dir Dein einzigartiges Raumkonzept schaffst

Nachdem wir in den vergangen 5 Wochen die Grundlagen geschaffen haben, ist es jetzt endlich so weit. Heute geht es darum, wie Du jetzt aus all Deinen Ideen, Notizen, Skizzen und Fotos ein Raumkonzept erschaffst.

Vorab erst mal: Was ist eigentlich ein Raumkonzept?

In einem Raumkonzept versuchst Du all Deine Ideen in Deinem Raum, den Du umgestalten möchtest, zu vereinen. Es gelingt meistens nicht, alles in einen Entwurf zu bringen, weil einfach manche Ideen widersprüchlich oder platztechnisch nicht vereinbaren sind. Deshalb wirst Du wahrscheinlich mind. 2-3 Konzepte oder auch Entwürfe am Ende herausbekommst. 

Okay, aber wie genau gehst Du dabei jetzt vor?

Psst! Schau Dir hier das Video zum Blogpost an!

Erfahre, wie Du Dir Dein einzigartiges Raumkonzept schaffst_5

#1 Einen Grundriss zeichnen

Jetzt brauchst Du einen Grundriss. Entweder hast Du einen bei Deinem Mietvertrag dazu bekommen oder falls nicht, dann zeichne Dir einfach einen. 

Schnapp Dir dazu einfach ein kartiertes Blatt, und messe Deinen Raum einmal aus. Zeichne am besten in einem Maßstab von 1:50. Das bedeutet, dass 2 cm auf dem Papier 1 m in Echt entsprechen. Das heißt 4 Kästchen auf Deinem karierten Papier sind 1 m. So kannst Du später leichter sehen, wie viel Platz zwischen den Möbeln noch ist oder auch Möbel leichter einzeichnen. Kennzeichne außerdem Steckdosen, Fenster und Türen. Bei den Türen markierst Du Dir auch, in welche Richtung sie aufgehen. Also ob sie in den Raum aufgehen oder nach außen. Denn auch das ist wichtig bei der Planung Deines Raumes.

TIPP: Das ganze kannst Du natürlich auch auf einem Tablet zeichnen. Wenn Du auf Papier gezeichnet hast, kopiere Dir dieses Blatt am besten, damit Du leichter verschiedene Varianten ausprobieren kannst.

#2 Sortieren und einen Überblick verschaffen

Als Nächstes suchst Du jetzt all Deine Unterlagen, Notizen und Dokumente zusammen und legst sie vor Dir hin. Dann schnappst Du Dir Deine Inspirationsfotos und versuchst sie so gut es geht zu sortieren. Nach

  • Farben und Materialien
  • Funktionen
  • nach dem Gefühl, was sie widerspiegeln

Jetzt hast Du wahrscheinlich so 2-3 Haufen vor Dir.

#3 Probieren

Jetzt darfst Du kreativ werden!

Probiere jetzt rum und teste aus, wie Du was am besten hinstellen möchtest. Versuche zu jeden Haufen aus Punkt 2 ein paar Varianten zu erstellen. Mache Dir hierbei auch so viele Notizen, Symbole und Co auf Deine Zeichnung wie Du brauchst. 

Und ja, dass ganze braucht Übung und ja es kann manchmal etwas deprimierend sein, wenn alles, was man macht, doof aussieht. Aber bleib trotzdem dran. Es lohnt sich.

#4 Entscheiden

Und ganz zum Schluss hast Du jetzt die Qual der Wahl (oder auch nicht).

Du darfst Dich jetzt für eine Deiner Varianten entscheiden. Mach Dir hier keinen Stress. Nichts ist in Stein gemeißelt. In den nächsten zwei Wochen, zeige ich Dir noch, wie Du Dir ein Farb- und Materialkonzept erstellst und ein Moodboard gestaltest. Dabei verändert sich oft noch etwas oder Du bekommst eine neue Idee. 


Also sei einfach offen, hab Spaß und teste aus! Und vor allem: fang einfach an!

Schreib mir eine E-Mail an info@marie-mandt.de, einen Kommentar hier oder bei Instagram und sag mir, was Dir noch einfällt.

Bis nächste Woche!

Deine